Vertragsnaturschutz

Zwecks Expansion werden ständig weitere Flächen gesucht.

 

Die Dienstleistungen

 

Im Auftrag von Landkreise, Gemeinden und Weitere betreibt die Schäferei Natur-Lamm Landschaftspflege. Angestrebtes Ziel ist in einigen Jahren auf 100 Hektar etwa 500 Mutterschafe zu hüten. Standortgebundene Hüte Haltung erfordert große Herden und somit auch große Flächen. In Gebieten mit kleinparzellierten Grundstücken kann diese Form der Beweidung zumindest im Frühjahr und Sommer zu erheblichen Arbeitsmehraufwand führen. Eine Nachbeweidung im Herbst hingegen dürfte unproblematisch sein.

Vertragsnaturschutz benötigt spezielle Kenntnisse und betriebliche Anpassungen um erfolgreich zu sein. Um die verschiedene Biotoptypen gerecht zu werden, arbeiten wir mit zwei verschiedene Schafrassen.

Informieren Sie sich über unser Angebot und setzen Sie sich bei Interesse mit uns in Verbindung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kostengünstig


Die Beweidung mit Schafen stellt eine kostengünstige Alternative zu der maschinellen Pflege dar. Gerade auf unebenen Flächen, wo maschineller Einsatz schwer möglich ist, oder Flächen die einem schützenswerten Pflanzenbestand Platz bieten, ist Schafbeweidung die Lösung. Die Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit sind in den Richtlinien der Naturschutzprogramme aufgenommen worden und Kompensationszahlungen an den Schafhalter als Ausgleich für den Mehraufwand bzw. Minderleistungen der Tiere festgelegt.

 

 

Vorteile der Koppelschafhaltung:

Unsere Herde besteht aus zwei verschiedenen Schafrassen. Durch Zucht und Haltung tragen wir zum Erhalt selten gewordener Nutztierrassen bei. In kleinparzellierten Gebieten können einzelne Grundstücke eingekoppelt werden. Stark verbuschte Flächen können eingekoppelt werden, um den Gehölzverbiss zu fördern. Kleinstrukturen, z. B. Nassstellen, Raine, trittempfindliche Pflanzenbestände, können ausgekoppelt werden, um sie zu erhalten.

 

Biologische Vielfalt 


Unsere Herden werden regional in der Pflege von Naturschutzgebieten eingesetzt. Da die Wildeshauser Schnucke und der Goldfuchs gesunde und anspruchslosen Landrassen sind, können sie auch karges Gelände beweiden. Die biologische Vielfalt wird durch das selektive Fressverhalten der Schafe begünstigt. Schafe haben ein breiteres Futterspektrum als Rinder. Sie verursachen weniger Trittbelastung und schonen so die Vegetationsnarbe. Der feine Geruchssinn und die Empfindlichkeit der Lippen ermöglichen das Schaf die erwünschte Nahrung zu finden. Die Schafe reißen die Vegetation durch Festhalten der Pflanzen zwischen den unteren Schneidezähnen und der oberen Dentalplatte ab, dies jedoch mit deutlich kräftigerem Ruck als Rinder. Das ist auch die Ursache für das feine Selektionsverhalten und für den relativ tiefen Abbiss. Die tägliche Futteraufnahmemenge liegt zwischen 2 und 3,5 kg Futter-Trockenmasse, sie korreliert eng mit dem Lebendgewicht der Tiere.
Die Wanderschafhaltung unterstützt durch ihren Transport von Pflanzensamen im Wollkleid der Tiere zum Teil über weite Strecken die Vernetzung von Biotopen.
 

Sympathie


Schafherden in der Gemeinde vermitteln Einwohnern und Touristen ein harmonisches Gefühl von Ursprünglichkeit. Kindergartengruppen besuchen jedes Jahr den Schäfer, seinen Hund und die Herde. Sie werden so an die Natur herangeführt und ihr Interesse geweckt.

 

 

Naturschutz
Der Einsatz von Schafherden erhält die Heideflächen und ermöglicht effektiv eine biologische Vielfalt in den Naturschutzgebieten.